Nov 6
2016

Mama alleine zu Haus

Mama alleine zu Hause
So, geschafft. Die Kinder sind aus dem Haus, das Nest ist leer. Hat sich nach dem Auszug von Nr. 1 im Alltag gar nicht so viel verändert, steht nach der Aussiedlung von Nr. 2 alles Kopf.
Das ist jetzt mein Leben – und das sind meine neuen Probleme, seit sich die alten erledigt haben:
  1. Ich kann jetzt jeden Abend ausgehen und weiß, dass kein hungriger, vereinsamter Spätpubertierender daheim auf seine Mutter wartet. Allein – die Welt da draußen ist nicht voller unternehmungslustiger EndvierzigerInnen. Die sitzen nämlich alle brav zu Hause.
  2. Essen wird verdammt teuer. Denn für wen soll man denn auf einmal kochen? Also isst man  dauernd auswärts. Alternativ: Essen wird verdammt ungesund. Hat man früher die Kinder mit saisonalen Gemüsesorten und Obstkreationen zwangsernährt, sinkt die Motivation zu gesunder Kost auf Marianengraben-Niveau. Also: Brot, Chips, Fertigpizza.
  3. Die Tischmanieren gehen flöten. Irgendwie wird man ziemlich nachlässig, wenn man niemanden mehr erziehen muss.
  4. Die Waschmaschine wird nicht mehr voll: Wer auch Kinder hat, die finden dass man spätestens alle drei Stunden das T-Shirt wechseln muss und sich weigern, eine Jeans länger als einen Tag zu tragen, wird sich über Langeweile am Wochenende nicht beklagen können. Ich hab jetzt plötzlich ein anderes Problem: Bis ich eine Waschmaschine vollkriege dauert es drei Wochen – sofern ich nicht alle Farben zusammenwerfe.
  5. Sex. Jahrelang läuft alles nur mit Schalldämpfer oder überhaupt nicht, weil Du Wand an Wand mit Deinem fast erwachsenen Kind wohnst. Dann ist das Kind plötzlich weg – und Du hast trotzdem keinen Sex. Gut, das ist jetzt erstmal keine Veränderung . Aber es wirft völlig neue Fragen auf.
  6. Gartenarbeit. Es gibt ein paar ungeliebte Tätigkeiten, die man mithilfe liebevoller Erpressung gut an die nächste Generation abdrücken konnte. Jetzt ist die aus dem Haus. Und der Rasen wächst und wächst. Ich glaub es ist Zeit für einen Gärtner. So wie in Desperate Housewives oder so…
  7. Gleichzeitig gehen Arbeitsplätze verloren:  Der Kammerjäger kommt nicht mehr, und die Putzfrau konnte drastisch reduzieren.
  8. Ich muss jetzt sehr langweilige Sendungen im Fernsehen schauen, Talk-Shows und so. Oder sogar lesen. Schade, dass Abends nicht mehr American Dad, Family Guy und South Park läuft. Es war immer so nett.
  9. Wenn ich früher Dinge gesucht habe, war sofort klar wer Ärger kriegt. Wenn ich heute Dinge nicht finde, überlege ich wie doch gleich die Krankheit heißt bei der man alles vergisst.
  10. Aber alles hat sein Gutes: Ich sitze NIE mehr auf dem Klo und stelle fest, dass das Papier alle ist. Meine Nagelschere ist da, wo sie zu sein hat – und nicht mit verbogener, mit Sekundenkleber verschmierter Spitze in der Garage. Die Katze ist nicht mehr paranoid. Ich wache nicht mehr nachts um halb drei von dem Geruch nach Spiegeleiern und Bacon auf. Wenn ich duschen will, weiß ich sicher, dass genügend warmes Wasser aus der Leitung kommt. Eine Flasche Duschgel reicht jetzt einen Monat anstatt eine Woche. Der teure Rotwein ist in Sicherheit. Die Reste in den Sofaritzen ergeben keine vollständige Mahlzeit mehr. Ich muss mein Fahrrad nicht mehr irgendwo in der Innenstadt suchen. An meiner Tür klingeln keine Kerle von 2 Metern Länge mehr, denen man offenbar die Zunge herausgeschnitten hat. Sonntags morgens stolpere ich weder über komatöse Jungs noch über Mädels in meinem Bademantel. Und das Beste: Die Nachbarn sind plötzlich freundlich.
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Okt 23
2016

Willkommen im Lieblingswinter

Lieblingswinter

Hallo Ihr alle da draußen,

obwohl gerade mal Oktober ist: Heute startet der „Lieblingswinter“. Und Ihr seid dazu eingeladen.

Warum? Die dunkle Jahreszeit ist für viele Menschen eher bedrückend: Wenig Tageslicht, das Immunsystem macht schlapp, und meist kann man sich im Winter nicht zu sportlichen Aktivitäten aufraffen. Die Stimmung geht in den Keller, und man sehnt nur noch das Frühjahr herbei. Das betrifft  insbesondere Frauen – aber auch viele Männer kennen den typischen Winterblues.

Aber wollt ihr wirklich monatelang durchhängen und auf die ersten Krokusse warten? Wir nehmen Euch mit in einen tollen Winter, schaut einfach rein und macht mit.

Was wir mit Euch vorhaben? Wir bringen Euch auf Trab, wir muntern Euch auf, wir geben Euch tolle Tipps und zusammen erleben wir einen superschöne Zeit voller Aktivität und Freude, aber auch mit Muße und Rückbesinnung auf uns selbst. [Read more…]

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Okt 4
2016

Reset in Friedborn

friedborn

Morgens Gymnastik, mittags Rohkost, nachmittags Wandern, abends Suppe. Kein Fernsehen, kein Internet. Kein Kaffee, Zigaretten oder Alkohol schon gar nicht. „Das ist doch kein Urlaub“, oder: „Und das machst Du freiwillig?“ waren die verwunderten Kommentare meiner Freunde.

Zehn Tage im Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn im Südschwarzwald – diesen Aufenthalt habe ich für mich gebucht, als ich das Gefühl hatte, dass mir Urlaub nicht ausreicht, dass ich echte Regeneration brauche. Und genauso stand das dann auch auf der Website des Hauses.

An einem Sonntagmittag kam ich dann also in Friedborn bei Rickenbach an – von der Straße aus geht es in einen Waldweg und an einem Bauernhof vorbei, und dann ist man da.

Gleich mal vorweg: Wer hier ein schickes Wellness-Hotel erwartet, ist an der falschen Adresse. Das Haus Friedborn ist ziemlich retro, die Zimmer schlicht und zweckmäßig eingerichtet. Und genau das, wonach ich gesucht habe: Ich will runterkommen, meine Ruhe haben, keine Ablenkung. Und schon gar keine Hotelatmosphäre. [Read more…]

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Aug 11
2016

Die Villa Tugendhat – Ein Besuch

Tugendhat2

Es gibt Dinge, von denen hat man noch nie gehört. Dann tauchen sie plötzlich auf, und man ist vom ersten Moment an fasziniert. Mir ging es so mit der Villa Tugendhat. Ich gestehe: Ich interessiere mich nicht besonders für Architektur und hatte von dieser Ikone der Baukunst noch nie zuvor gehört.

Eine Dokumentation in irgendeinem Dritten Programm hat mich dann also dazu bewegt, ins Auto zu steigen und über 600 Kilometer weit zu fahren – nach Brünn in Tschechien, um mir ein Haus anzusehen. Ein Haus, in das jedes Jahr tausende von Menschen pilgern, ein richtungsweisendes Bauwerk, das unzählige Architekten rund um den Globus beeinflusst und geprägt hat.

Ein Haus, das von der Straße aus eher wie ein bescheidener Bungalow mit Garage aussieht. Und von sich von der Gartenseite aus wunderschön und geradlinig in die Landschaft einfügt. Im Obergeschoss schlichte Räume, deckenhohe Edelholztüren, Milchglaswände, eine klassich-moderne schnörkellose Einrichtung, die auch heute noch in jeder Wohnzeitschrift abgebildet sein könnte. Intelligent aufgeteilt, funktional und doch einladend.

Doch dann, wenn man die geschwungene Treppe zum unteren Geschoss herunterkommt, öffnet sich der große Wohnraum mit einer Fläche von rund 280 Quadratmetern. [Read more…]

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Jul 26
2016

Coaching-Wandern im Tannheimer Tal

Coaching-Wandern im Tannheimer Tal

Wandern kennt jeder. Coaching kennen viele. Aber beides zusammen? Ich hab´s ausprobiert. Drei Tage Tannheimer Tal mit Coach Cornelia Rüttiger und vier weiteren Frauen. Der Quotenmann ist  kurzfristig abgesprungen. Doch bevor es um´s eigentliche Coaching-Wandern geht, steige ich erst mal mit einem sehr speziellen Sauna-Erlebnis ein. [Read more…]

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Mai 23
2016

Solowandern am Nibelungensteig

Lindenfels

Vorwort zur Wanderung am Nibelungensteig

Wenn ich an die Wanderkatastrophen meiner Kindheit denke, kann ich mir überhaupt nicht erklären, wieso ich das jetzt freiwillig mache. Wandern, das war für mich früher die Sonntagshölle, die Endlos-Folter, fürchterliche Langeweile kombiniert mit physischen Qualen. Zu heiß, zu kalt, zu nass, Hunger, Durst, aufgeschlagene Knie, Brennnesseln, Insektenbisse, Pferdescheisse. Eltern, zwingt Eure Kinder niemals zum Wandern.

Mit leichtem Gepäck in den Odenwald. Alleine.

Und jetzt das: Drei Tage wandern, und zwar alleine. Am Nibelungensteig im Odenwald. Der Nibelungensteig, ein Wanderweg mit rund 130 Kilometern Länge und insgesamt 4000 Höhenmetern, führt von Zwingenberg an der Bergstraße bis nach Freudenberg am Main. Oder umgekehrt.

Am Freitag ging es mit dem Zug nach Zwingenberg – mit leichtem Gepäck: Frische Wäsche und Socken, ein Zweitshirt, ein Pulli, Windjacke. Kein Beauty-Case, nur eine Zahnbürste samt Minizahnpasta, Miniduschgel, Minibürste. Und Sonnencreme und Sonnenhut. Außerdem: Wasser, Käsebrot, Apfel. Bargeld. EC-Karten sind im Odenwald noch nicht so verbreitet. Eine Kompass-Wanderkarte Odenwald-Bergstraße. Und mein iPhone.

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Mai 13
2016

Ausmisten – Weg mit dem Zeug!

Aufgeräumt ist besser

Warum Ausmisten? Wir alle haben zu viel Zeug, und das kann ganz schön belasten. Und trotzdem kaufen wir immer wieder Neues.

Aber was davon brauchen wir wirklich? Was davon macht uns glücklich? Vieles davon nicht. Aber die ganzen vielen Dinge, die sich so in unserem Haushalt ansammeln, füllen nicht nur Schränke, Schubladen und Kommoden – von Kellern und Dachböden mal ganz zu schweigen. Vieles davon ist Ballast, der uns erdrückt.

„Aus folgendem Grund ist das Ausmisten so wirkungsvoll: Wenn Sie die äußere Welt in Ordnung bringen, kommt es auch in der inneren Welt zu entsprechenden Veränderungen. Alles um Sie herum, vor allem ihre häusliche Umgebung, spiegelt Ihr inneres Wesen wider. Wenn Sie also Ihr Zuhause verändern, verändern Sie auch die Möglichkeiten in Ihrem eigenen Leben.“

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Apr 8
2016

Diät erfolgreich – jetzt schlackert die Haut?

Kollagen baut das Bindegewebe auf

Wer schon mal ein paar Kilo oder sogar richtig viel abgenommen hat, kennt das: Nicht nur die Hosen rutschen, sondern auch die eigene Haut ist plötzlich „zu weit“ und selbst im Gesicht hängt alles. Dagegen lässt sich was tun – schon im Vorfeld. Hier sind ein paar Tipps von Massagen über Kollagen bis Wechselduschen. [Read more…]

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Okt 16
2015

Blonder Strand – von Dirk Siebenhaar

Blonder Strand Dirk Siebenhaar Punktum Verlag

Anhand von elf Urlauben im Laufe von zwanzig Jahren erzählt Frank Stürmer, Ich-Erzähler und Einzelkind, mit einem großen, gut gelaunten Achselzucken die Geschichte seiner eigenwilligen Liebe zu Ina. So steht es auf der Rückseite von „Blonder Strand“, dem Romandebüt von Dirk Siebenhaar. Mit lakonischer Leichtigkeit kommt dieses Erstlingswerk daher – aber nur auf den ersten Blick.

Elf Urlaube und tausendmal Ina. Frank Stürmer stolpert an verschiedenen Orten Europas durch sein meistens seltsames Liebesleben, und wer bei diesem Coming-of-Age Roman auf das Erwachsenwerden des selbsternannten Protagonisten wartet, kann das bis zur letzten Seite tun. Frank Stürmer wartet jedoch auf nichts – außer auf Ina. Ist sie nicht da, verzehrt er sich nach ihr. Ist sie da, beschläft er mit nonchalanter Teilnahmslosigkeit andere Frauen. Das Ideal Ina wird bei jedem Zusammentreffen, ganz gleich ob dies ein zufälliges oder geplantes ist, zu einem ganz normalen Mädchen, zu einer durchschnittlichen Frau. Unerträglich für Frank Stürmer, da sorgt er doch lieber zielsicher dafür, ganz schnell wieder Sicherheitsabstand zu bekommen und glotzt fröhlich weiterhin auf Brüste, Hintern, nackte Waden und Hälse. Und während man Frank Stürmer bei seinen Urlauben und in die oft sehr vergnüglichen Abgründe seines Beziehungslebens begleitet, gelangt man ständig an Stellen, wo man ihm entweder „Tu´s nicht!“ oder „Mach jetzt!“ zurufen möchte. Doch Frank Stürmer hört nicht und verheddert sich stattdessen immer tiefer in seine psychologischen Widersprüche. Und dann ist da noch Norbert. Der beste Freund von Frank und dessen Konstante im Leben, elf Jahre älter, schräg, abgeklärt und saukomisch. Er ist tatsächlich derjenige, dem Frank sich wirklich öffnet, den er so liebt, wie er Ina nicht lieben kann und Anke, Tanja, Melissa und all die anderen nicht lieben will. Und während Ina mal da ist und mal nicht, mal Göttin und mal Normalnull, wird langsam deutlich, dass das eigentliche Liebespaar dieses Romans aus zwei Männern besteht. Tja, und das Ende…Frank will wieder und kann doch nicht, denn da ist immer noch…Ina.

Über den Autor Dirk Siebenhaar

Der Autor Dirk Siebenhaar, Jahrgang 1967, ist freier Texter und Kreativdirektor und lebt mit seiner Familie in Berlin. Auf meine Frage nach dem Prozentsatz der autobiographischen Inhalte in seinem Roman sagte er: 40 Prozent erlebt, 40 Prozent geklaut und 20 Prozent geträumt. Zum Verlag Punktum Verlag Hamburg, ISBN 978-3-981-71315-2

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Okt 1
2015

Food Fighters: Gegen Lebensmittelvernichtung

Michael Schieferstein ist Food Fighter – er kämpft gegen die Vernichtung von Lebensmitteln. Mit leidenschaftlichem Engagement und seinem Buch „Der globale Wegwerf-Wahnsinn“ will er Menschen aufrütteln, denn „mit einem Zwölftel aller in den Industrieländern produzierten Lebensmitteln könnte man den gesamten Welthunger stillen – aber 50 Prozent davon landen auf dem Müll“, so Schieferstein.

Sein Ziel: Er arbeitet ohne Unterlass daran, das Bewusstsein und vor allem das Konsumverhalten von Verbrauchern zu verändern. Michael Schieferstein ist deutschlandweit und zum Teil auch international unterwegs, hält Vorträge, gibt Interviews, führt Schulprojekte durch und veranstaltet riesige Koch-Shows mit „aussortierten“ Lebensmitteln. Aktuell ist er Botschafter für Deutschland bei der Expo 2015 in Mailand.

„Das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln entwickelt sich schon früh in der Kindheit“, erklärte der Mainzer Michael Schieferstein in einem Gespräch. Deshalb sei es ganz besonders wichtig, mit der Aufklärungsarbeit [Read more…]

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Sep 30
2015

Der Sport-Zucker PALATINOSE: Warum Cristiano Ronaldo länger kann

Palatinose - der Ausdauer-Zucker

Nein, nicht was Ihr denkt. Es geht um SPORTLICHE Ausdauer! Der Stürmerstar von Real Madrid hat in Zusammenarbeit mit Herbalife einen neuen Sports Drink entwickelt: CR7 Drive. Das Interessanteste an diesem Kohlenhydrat-Elektrolyt Drink ist aus ernährungsphysiologischer Sicht vor allem ein ganz besonderes Kohlenhydrat: Isomaltulose, in Fachkreisen besser als PALATINOSE bekannt.

Und um das geht´s heute. Palatinose ist der einzige Zucker, der genausoviele Kalorien wie normaler Zucker hat, aber zahnfreundlich ist und viel, viel langsamer über einen längeren Zeitraum „ins Blut geht“. So sorgt Palatinose für einen konstanten Blutzuckerspiegel und eine langfristige Energiebereitstellung  – Stichwort niedrig glykämischer Index.

Palatinose für einen konstanten Blutzuckerspiegel

Und das ist nicht nur für Cristiano Ronaldo interessant, sondern für alle Menschen, die einen Ausdauersport betreiben oder ganz einfach ihren Blutzuckerspiegel unter Kontrolle halten wollen.

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Sep 21
2015

Ubiquinol – das unbekannte „Herzvitamin“

Herzvitamin "Ubiquinol"

Wer von Euch hat schon mal was von Coenzym Q10 gehört? Einigen Frauen ist das vermutlich durch die Nivea-Werbung bekannt. Was die meisten aber nicht wissen: In Form von Ubiquinol ist Coenzym Q10 in so gut wie jeder Körperzelle enthalten.

Ubiquinol ist für uns lebenswichtig. Ohne eine ausreichende Menge kann keine Körperzelle funktionieren, es ermöglicht unseren Zellen, Energie aus der Nahrung freizusetzen. Wie viel Energie eine Zelle umsetzen kann, hängt entscheidend von der verfügbaren Menge an Ubiquinol ab.

Vor allem Organe mit einem hohen Energieverbrauch wie das Gehirn, aber auch alle Muskeln und vor allem das Herz sind auf ausreichende Mengen Ubiquinol angewiesen, um leistungsfähig zu sein.

Wer jung und gesund ist, bildet in der Regel genug Ubiquinol. Ab 40 geht´s leider bergab: Die körpereigene Produktion geht zurück und das lässt sich auch durch die Ernährung nicht ausreichend ausgleichen: Wer isst schon 60 Avocados oder 1,5 Kilo Erdnüsse täglich…

Die gute Nachricht: Ubiquinol ist ein natürlicher Nährstoff, den es in jeder Apotheke und inzwischen auch in vielen Onlineshops zu kaufen gibt. Ich werde keine Werbung für einen bestimmten Anbieter machen. Wenn Ihr Preise vergleicht, solltet Ihr auf den Ubiquinol-Gehalt pro Kapsel achten. Lasst Euch keine Kombi-Präparate andrehen, wo allenfalls eine homöopathische Dosis enthalten ist: 50 bis 100 mg täglich sollten es schon sein – für Menschen die viel Sport machen, chronisch krank sind oder unter Herzschwäche leiden, können auch höhere Dosen notwendig sein, um einen normalen Ubiquinol-Spiegel zu erhalten.

Übrigens: Zu dem vitaminähnlichen Stoff gibt es unzählige wissenschaftliche Studien, mehr dazu am Ende des Artikels.

„HERZVITAMIN“ und ANTIOXIDANS

Wenn man sich mal vor Augen hält, dass wir mit 40 Jahren schon etwa 30 Prozent weniger Ubiquinol in den Zellen des Herzmuskels haben als gesunde 30-Jährige, wird auch klar weshalb sich viele Menschen mit dem Älterwerden nicht mehr so fit fühlen. [Read more…]

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Sep 17
2015

Kaffee: Echt fair, oder?

Faire Woche

Ein Beitrag von Elke Matuschek (Kontakt)

Vom 11. bis 25. September ist „Faire Woche“. Oder besser: Sind „faire Wochen“. Alles dreht sich um Fair Trade. Weltläden, Schulen, Supermärkte, Gaststätten und viele andere Einrichtungen sind dazu angehalten, die Idee des „Fairen Handels“ durch Events und kreative Aktionen zu bewerben.

Also, ich kaufe seit einigen Monaten meinen Kaffee beim fairen Onlinehändler, weil ich fest davon überzeugt bin, dass ich dadurch eine gute Sache unterstütze. Und ich habe wirklich ein gutes Gefühl dabei. Aber ich muss für mein Pfund Kaffee natürlich tief in die Tasche greifen: Während Supermarktkaffee von Tchibo im Angebot 4,69 Euro kostet, bekomme ich für das gleiche Geld gerade mal 250 Gramm Fair-Trade-Kaffee von Ethiquable. Oder andersrum formuliert: Fairer Kaffee ist doppelt so teuer wie herkömmlicher Kaffee! Das haut natürlich ins Budget, wahrscheinlich auch, weil ich neben Kaffee auch gleich noch Bananenchips, Tee und Schokolade aus fairem Handel mitbestellt habe…

Aber zurück zum Kaffee: Geschmacklich ist der Neue sehr gut. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mehrere Sorten Fair-Trade-Kaffe testen musste, bis ich einen gefunden habe, der mir schmeckt.

Und die Kosten? Ich bin bereit, den hohen Preis für meinen Fair-Trade-Kaffee zu bezahlen, wenn ich dafür wirklich einen Beitrag zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen in Ländern des Kaffeeanbaus leisten kann. Den Bauern, die sich dem Fairtrade-System angeschlossen haben, werden Mindestpreise garantiert. Das ist doch schonmal ein Anfang.

Fair Trade: Streng kontrolliert

Dass die strengen Vorgaben des Fairen Handels auch wirklich eingehalten werden, darum kümmern sich verschiedene Kontrollinstanzen: [Read more…]

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Sep 6
2015

Mindfuck: Selbstsabotage kennen wir alle

Quelle: Knaur Verlag

Selbstsabotage – wie kommt das? Da leben wir in einer Zeit, die uns unglaublich viele Möglichkeiten eröffnet – und trotzdem machen wir oft nicht die Dinge, die wir eigentlich tun wollen. Wir glauben, dass wir etwas nicht tun können oder dürfen, dass es für manches zu spät (oder zu früh) ist, wir lassen uns von einer inneren Stimme leiten, die uns  einflüstert, dass unsere Vorhaben ja garantiert nicht gutgehen können, oder wir neigen zu  Übermotivation und machen uns permanent Druck…Mindfuck bedeutet Leben mit angezogener Handbremse. Dr. Petra Bock ist eine der erfolgreichsten Coaches in Deutschland und hat zu diesem Thema mehrere Bücher geschrieben. In „Mindfuck“, erschienen im Knaur Verlag, erklärt sie, woher diese mentale Selbstsabotage kommt, wie wir Mindfuck erkennen und beenden können. [Read more…]

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Sep 5
2015

Olaplex – das kleine Wunder aus meiner Verschönerei

Olaplex Produktbild

Das ist kein Beauty-Blog, aber gute Tipps gibt man gerne weiter (es sei denn man gehört zu den Neid-Frauen die die besten Infos am liebsten für sich behalten). Es hat ja lange gedauert bis ich geblickt habe, dass Frauen, die ich schön finde nicht immer Naturschönheiten sind, auch wenn sie so aussehen. Und dass es ein paar Tricks und Mittelchen gibt, die noch ein paar Punkte auf der Skala rausholen, ohne dass man aussieht, als hätte man sich dafür mächtig ins Zeug gelegt. Und deshalb jetzt zu Olaplex: Neulich, beim Haarefärben: Es gäbe da etwas, das gefärbte Haare wieder repariert – nix mehr Stroh, kein Frizz. Leider nicht für ein Taschengeld. Dafür dauerhafte Reparatur und nicht nur bis zur nächsten Wäsche. Ziemlich neu, achtfach patentiert (Wow). Olaplex, so erklärte mir Peggy Fändrich von der Verschönerei Weinheim, ist ein Dreistufensystem: Nr. 1 wird der Farbe schon beim Färben beigemischt, Nr. 2 kommt nach dem Färben und Auswaschen als Packung drauf, Nr. 3 kann man dann zwischendurch zu Hause anwenden, wenn man will – muss man aber nicht. Olaplex ist silikon- und ölfrei, es basiert auf einem einzelnen Aktivstoff, der von zwei Wissenschaftlern entwickelt wurde, und der die Disulfidbrücken im Haar repariert und stärkt. Wer mehr wissen möchte: Das Netz ist voller Infos und Erfahrungsberichte. Das Produkt ist der Hype des Jahres, aber ich denke dass es zu den wenigen Innovationen gehört, die sich etablieren.

Also, mein Selbsttest: Beim Friseur angesichts des Preises kurz geschluckt und dann tapfer genickt. Und dann erst mal ein bißchen Zeit ins Land gehen lassen, weil ich erst mal wissen wollte wie sich das Haar nach mehreren Wäschen anfühlt. Ich habe übrigens die Nummer 3 nicht dazugenommen. Ich mach´s kurz: Voller, kräftiger und sehr schön äähm…geschmeidig. Um zu verdeutlichen was ich mit geschmeidig meine: Normalerweise sehe ich aus, als hätte ich ein aufgeplatztes rotes Sofakissen auf dem Kopf, wenn ich meine Haare nach dem Waschen einfach sich selbst überlasse.

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Aug 28
2015

Salma Hayek: Schön mit Kollagen

Bild: Promiflash

Salma Hayek ist 48 – und sieht super aus. Jetzt ist man das von Stars ja auch gewohnt, und es gibt Fotoshop und so… Aber davon mal abgesehen: Gut aussehen gehört zum Geschäft, und dass die Ladies dafür auch ordentlich was tun müssen, ist klar. Salma Hayek hat jetzt mal erzählt, was sie so macht damit ihre Haut so straff ist (nein natürlich KEIN Botox) : Sie kocht sich regelmäßig ein Süppchen aus Tierknochen und trinkt täglich davon. Und sie sagt selbst, dass sie das ein bißchen eklig findet.

Liebe Salma Hayek, falls Sie mal zufällig hier auf Lieblingsleben.de unterwegs sind: Es geht auch weniger eklig. Was Ihre Haut von innen aufpolstert, ist das Kollagen. So genannte Kollagenpeptide gibt es in ganz reiner Form als Tabletten oder Trinkampullen zu kaufen. Sie müssen dann nicht stundenlang Knochen kochen und keine fettige Brühe trinken. Achten Sie einfach darauf, dass Sie ein Qualitätsprodukt kaufen und dass die Dosierung stimmt. 2,5 Gramm Kollagen am Tag sollten es schon sein.

Kollagen kennt man auch von Cremes, es hilft, das Wasser in der Haut zu binden und sie sieht zumindest für ein paar Stunden straffer aus. Die Langzeitwirkung bringt Kollagen nur, wenn wir es einnehmen. Es hilft, die unteren Hautschichten auf natürliche Weise wieder aufzupolstern und so Falten von innen heraus zu glätten. Und weil das Kollagen ja nicht weiß, dass es ins Gesicht gehen soll, kann sich auch Cellulite verbessern und das Bindegewebe insgesamt straffer werden. Dabei muss man ehrlich sein: Es braucht Zeit bis man Ergebnisse sieht und fühlt (zwei bis drei Monate), und eine 80-jährige sieht dann auch nicht aus wie 40.

Hier könnt Ihr das Interview mit Salma Hayek nachlesen. Das Bild oben nutze ich mit freundlicher Genehmigung von Promiflash. Ich nehme übrigens seit ein paar Monaten Kollagentabletten und bin überzeugt. Leider bin ich immer noch nicht so schön wie Salma Hayek, aber ich fürchte das hat andere Gründe.

 

 

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Aug 21
2015

Clean Label: Besser Essen ohne E-Nummer?

Clean Label

Wenn man sich die Trends in der Lebensmittelbranche anschaut, dann gehört „Clean Label“ seit Jahren zu den Spitzenreitern. Aber was heißt das eigentlich – ein sauberes Etikett?

Immer mehr Verbraucher wollen Lebensmittel, die keine Zusatzstoffe enthalten – diese sind in der Regel mit E-Nummern gekennzeichnet. Ein Etikett, das keine E-Nummern aufweist, gilt demnach als „sauberes Etikett“, Clean Label. Häufig wird auch auf der Verpackung explizit darauf hingewiesen: „Ohne künstliche Farbstoffe“, oder „ohne Geschmacksverstärker“.

In unseren Köpfen ist seit vielen Jahren verankert: E-Nummer ist böse, keine E-Nummer ist gut. Dabei ist die E-Nummer erst mal nur eines: Eine Nummer, die besagt dass ein bestimmter Stoff das Zulassungsverfahren der Europäischen Union durchlaufen hat und als gesundheitlich unbedenklich klassifiziert ist. Die E-Nummern werden also beispielsweise für Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Stabilisatoren, verschiedene Süßungsmittel, Antioxidantien und viele mehr vergeben. Viele Verbraucher ziehen den Schluss, dass eine E-Nummer immer ein Hinweis darauf ist, dass ein Stoff künstlich bzw. schädlich ist. Auch Zuckerkulör, Isomalt, einige natürliche Farbstoffe sowie Lycopin aus Tomatenschalen gelten als Zusatzstoffe und tragen folglich eine E-Nummer, werden vom Verbraucher aber als natürlich eingestuft und als positiv wahrgenommen. [Read more…]

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Aug 21
2015

Glutenfrei für alle?

Getreide

Ja Leute, was ist denn auf einmal mit Euch los? Habt Ihr jetzt alle Zöliakie? Die Hersteller der glutenfreien Nudeln, Kekse, Brote kommen ja kaum noch hinterher, so reißt Ihr das teure Zeugs aus den Regalen. In den USA ist „glutenfrei“ schon seit einer Weile der absolute Trend, und so langsam geht der Hype hier auch los. Keine Frage, wer tatsächlich an Zöliakie leidet, darf definitiv keine glutenhaltigen Produkte mehr essen. Ganz viele Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer und viele andere sind damit tabu – und zwar nach heutigem Wissensstand für immer.

Dass viele Menschen heute aber das Gefühl haben, vor allem Weizen nicht mehr so gut zu vertragen, lässt sich möglicherweise erklären: Zahlreiche Sorten wurden in den vergangenen Jahrzehnten mit dem Ziel gezüchtet, möglichst viel Ertrag zu bringen und sehr widerstandsfähig zu sein. In der Regel ist der Glutengehalt in vielen dieser neuen Züchtungen sehr viel höher als in den alten Sorten. Wer also empfindlich ist, kann durchaus mit Übelkeit, Krämpfen, Durchfall und anderen Symptomen reagieren. Fachleute sprechen dann von einer „Glutensensitivität“. Echte Zöliakie kommt zum Glück nicht so häufig vor.

Was also tun wenn ihr einfach nur empfindlich auf Gluten reagiert? Unser Tipp: Fragt doch mal in der Bäckerei Eures Vertrauens nach, ob es dort Brote aus so genanntem „Ur-Getreide“ gibt: Es gibt sehr ursprüngliche alte Weizen- und Dinkelsorten, die sehr viel besser verträglich sind. Hakt aber nach, wie viel von diesem Retro-Getreide tatsächlich drin ist. Die ersten cleveren Geschäftsleute sind nämlich schon auf den Gedanken gekommen, ein paar Körnchen Urgetreide beizumischen und das Ganze dann „Mittelalter-Brot“ oder sowas zu nennen. In vielen Bio-Märkten gibt es mittlerweile Produkte aus alten Getreidesorten zu kaufen. Sehr beliebt sind mittlerweile zum Beispiel Emmer oder Einkorn. Probiert es doch einfach mal aus. Vielleicht müsst ihr ja gar nicht glutenfrei essen, und Eurem Bauch geht´s trotzdem gut.

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Aug 20
2015

Woraus bestehen eigentlich zuckerfreie Bonbons?

Zuckerfrei

Diese Frage stellen sich ganz viele Menschen. Und wenn man dann einfach mal nachfragt, bekommt man die verschiedensten Antworten. Ich frage ab und zu mal in der Apotheke, wenn ich Hustenbonbons oder sowas kaufe. Ok, ich weiß es ja inzwischen, aber ich bin dann immer neugierig, ob die Fachleute dort wissen, was sie da tonnenweise über den Ladentisch schieben. Meistens verläuft das Gespräch so: „Ich hätte gerne zuckerfreie Hustenbonbons“ …Packung wird gereicht… „Ach, sagen Sie doch mal, woraus sind die eigentlich gemacht?“ … „Aus Süßstoff!“ Nein. Garantiert nicht. Denn Süßstoffe sind teilweise bis zu 1000mal süßer als Zucker. Da ein Bonbon normalerweise zu etwa 98 Prozent aus Zucker besteht, würde niemand freiwillig ein Bonbon komplett aus Süßstoff lutschen. Die Dame im weißen Kittel: „Dann schau ich mal“ (Dreht die Packung um, strahlt): „Da steht es, aus Isomalt“. Ich: „Ah, Isomalt, danke. Und woraus ist das gemacht?“ (Ich weiß es ist gemein).  „Das ist aus Malz!“. Wieder nein, leider.

Also, ich bin ja mittlerweile voll informiert: Isomalt ist ein Zuckeraustauschstoff, der mithilfe von Enzymen zu 100 Prozent aus Rübenzucker gewonnen wird. Er hat etwa halb so viele Kalorien wie normaler Haushaltszucker – und zwar deshalb, weil die Enzyme helfen, die Verbindungen zwischen den Molekülen zu „verstärken“. So kann Isomalt nicht so schnell und nicht vollständig „aufgespalten“ werden. Bleibt also weniger für die Hüften übrig. Die Zähne freuen sich aus demselben Grund: Die Bakterien im Mundraum können Isomalt nicht zersetzen und es entstehen keine zahnschädigenden Säuren. Und deshalb sind viele Bonbons aus Isomalt auch mit dem Zahnmännchen gekennzeichnet. Funktioniert übrigens auch mit Kaugummi. Schaut mal auf die Packung. [Read more…]

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