Aug 28
2015

Salma Hayek: Schön mit Kollagen

Bild: Promiflash

Salma Hayek ist 48 – und sieht super aus. Jetzt ist man das von Stars ja auch gewohnt, und es gibt Fotoshop und so… Aber davon mal abgesehen: Gut aussehen gehört zum Geschäft, und dass die Ladies dafür auch ordentlich was tun müssen, ist klar. Salma Hayek hat jetzt mal erzählt, was sie so macht damit ihre Haut so straff ist (nein natürlich KEIN Botox) : Sie kocht sich regelmäßig ein Süppchen aus Tierknochen und trinkt täglich davon. Und sie sagt selbst, dass sie das ein bißchen eklig findet.

Liebe Salma Hayek, falls Sie mal zufällig hier auf Lieblingsleben.de unterwegs sind: Es geht auch weniger eklig. Was Ihre Haut von innen aufpolstert, ist das Kollagen. So genannte Kollagenpeptide gibt es in ganz reiner Form als Tabletten oder Trinkampullen zu kaufen. Sie müssen dann nicht stundenlang Knochen kochen und keine fettige Brühe trinken. Achten Sie einfach darauf, dass Sie ein Qualitätsprodukt kaufen und dass die Dosierung stimmt. 2,5 Gramm Kollagen am Tag sollten es schon sein.

Kollagen kennt man auch von Cremes, es hilft, das Wasser in der Haut zu binden und sie sieht zumindest für ein paar Stunden straffer aus. Die Langzeitwirkung bringt Kollagen nur, wenn wir es einnehmen. Es hilft, die unteren Hautschichten auf natürliche Weise wieder aufzupolstern und so Falten von innen heraus zu glätten. Und weil das Kollagen ja nicht weiß, dass es ins Gesicht gehen soll, kann sich auch Cellulite verbessern und das Bindegewebe insgesamt straffer werden. Dabei muss man ehrlich sein: Es braucht Zeit bis man Ergebnisse sieht und fühlt (zwei bis drei Monate), und eine 80-jährige sieht dann auch nicht aus wie 40.

Hier könnt Ihr das Interview mit Salma Hayek nachlesen. Das Bild oben nutze ich mit freundlicher Genehmigung von Promiflash. Ich nehme übrigens seit ein paar Monaten Kollagentabletten und bin überzeugt. Leider bin ich immer noch nicht so schön wie Salma Hayek, aber ich fürchte das hat andere Gründe.

 

 

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Aug 21
2015

Clean Label: Besser Essen ohne E-Nummer?

Clean Label

Wenn man sich die Trends in der Lebensmittelbranche anschaut, dann gehört „Clean Label“ seit Jahren zu den Spitzenreitern. Aber was heißt das eigentlich – ein sauberes Etikett?

Immer mehr Verbraucher wollen Lebensmittel, die keine Zusatzstoffe enthalten – diese sind in der Regel mit E-Nummern gekennzeichnet. Ein Etikett, das keine E-Nummern aufweist, gilt demnach als „sauberes Etikett“, Clean Label. Häufig wird auch auf der Verpackung explizit darauf hingewiesen: „Ohne künstliche Farbstoffe“, oder „ohne Geschmacksverstärker“.

In unseren Köpfen ist seit vielen Jahren verankert: E-Nummer ist böse, keine E-Nummer ist gut. Dabei ist die E-Nummer erst mal nur eines: Eine Nummer, die besagt dass ein bestimmter Stoff das Zulassungsverfahren der Europäischen Union durchlaufen hat und als gesundheitlich unbedenklich klassifiziert ist. Die E-Nummern werden also beispielsweise für Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Stabilisatoren, verschiedene Süßungsmittel, Antioxidantien und viele mehr vergeben. Viele Verbraucher ziehen den Schluss, dass eine E-Nummer immer ein Hinweis darauf ist, dass ein Stoff künstlich bzw. schädlich ist. Auch Zuckerkulör, Isomalt, einige natürliche Farbstoffe sowie Lycopin aus Tomatenschalen gelten als Zusatzstoffe und tragen folglich eine E-Nummer, werden vom Verbraucher aber als natürlich eingestuft und als positiv wahrgenommen. [Read more…]

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Aug 21
2015

Glutenfrei für alle?

Getreide

Ja Leute, was ist denn auf einmal mit Euch los? Habt Ihr jetzt alle Zöliakie? Die Hersteller der glutenfreien Nudeln, Kekse, Brote kommen ja kaum noch hinterher, so reißt Ihr das teure Zeugs aus den Regalen. In den USA ist „glutenfrei“ schon seit einer Weile der absolute Trend, und so langsam geht der Hype hier auch los. Keine Frage, wer tatsächlich an Zöliakie leidet, darf definitiv keine glutenhaltigen Produkte mehr essen. Ganz viele Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer und viele andere sind damit tabu – und zwar nach heutigem Wissensstand für immer.

Dass viele Menschen heute aber das Gefühl haben, vor allem Weizen nicht mehr so gut zu vertragen, lässt sich möglicherweise erklären: Zahlreiche Sorten wurden in den vergangenen Jahrzehnten mit dem Ziel gezüchtet, möglichst viel Ertrag zu bringen und sehr widerstandsfähig zu sein. In der Regel ist der Glutengehalt in vielen dieser neuen Züchtungen sehr viel höher als in den alten Sorten. Wer also empfindlich ist, kann durchaus mit Übelkeit, Krämpfen, Durchfall und anderen Symptomen reagieren. Fachleute sprechen dann von einer „Glutensensitivität“. Echte Zöliakie kommt zum Glück nicht so häufig vor.

Was also tun wenn ihr einfach nur empfindlich auf Gluten reagiert? Unser Tipp: Fragt doch mal in der Bäckerei Eures Vertrauens nach, ob es dort Brote aus so genanntem „Ur-Getreide“ gibt: Es gibt sehr ursprüngliche alte Weizen- und Dinkelsorten, die sehr viel besser verträglich sind. Hakt aber nach, wie viel von diesem Retro-Getreide tatsächlich drin ist. Die ersten cleveren Geschäftsleute sind nämlich schon auf den Gedanken gekommen, ein paar Körnchen Urgetreide beizumischen und das Ganze dann „Mittelalter-Brot“ oder sowas zu nennen. In vielen Bio-Märkten gibt es mittlerweile Produkte aus alten Getreidesorten zu kaufen. Sehr beliebt sind mittlerweile zum Beispiel Emmer oder Einkorn. Probiert es doch einfach mal aus. Vielleicht müsst ihr ja gar nicht glutenfrei essen, und Eurem Bauch geht´s trotzdem gut.

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Aug 20
2015

Woraus bestehen eigentlich zuckerfreie Bonbons?

Zuckerfrei

Diese Frage stellen sich ganz viele Menschen. Und wenn man dann einfach mal nachfragt, bekommt man die verschiedensten Antworten. Ich frage ab und zu mal in der Apotheke, wenn ich Hustenbonbons oder sowas kaufe. Ok, ich weiß es ja inzwischen, aber ich bin dann immer neugierig, ob die Fachleute dort wissen, was sie da tonnenweise über den Ladentisch schieben. Meistens verläuft das Gespräch so: „Ich hätte gerne zuckerfreie Hustenbonbons“ …Packung wird gereicht… „Ach, sagen Sie doch mal, woraus sind die eigentlich gemacht?“ … „Aus Süßstoff!“ Nein. Garantiert nicht. Denn Süßstoffe sind teilweise bis zu 1000mal süßer als Zucker. Da ein Bonbon normalerweise zu etwa 98 Prozent aus Zucker besteht, würde niemand freiwillig ein Bonbon komplett aus Süßstoff lutschen. Die Dame im weißen Kittel: „Dann schau ich mal“ (Dreht die Packung um, strahlt): „Da steht es, aus Isomalt“. Ich: „Ah, Isomalt, danke. Und woraus ist das gemacht?“ (Ich weiß es ist gemein).  „Das ist aus Malz!“. Wieder nein, leider.

Also, ich bin ja mittlerweile voll informiert: Isomalt ist ein Zuckeraustauschstoff, der mithilfe von Enzymen zu 100 Prozent aus Rübenzucker gewonnen wird. Er hat etwa halb so viele Kalorien wie normaler Haushaltszucker – und zwar deshalb, weil die Enzyme helfen, die Verbindungen zwischen den Molekülen zu „verstärken“. So kann Isomalt nicht so schnell und nicht vollständig „aufgespalten“ werden. Bleibt also weniger für die Hüften übrig. Die Zähne freuen sich aus demselben Grund: Die Bakterien im Mundraum können Isomalt nicht zersetzen und es entstehen keine zahnschädigenden Säuren. Und deshalb sind viele Bonbons aus Isomalt auch mit dem Zahnmännchen gekennzeichnet. Funktioniert übrigens auch mit Kaugummi. Schaut mal auf die Packung. [Read more…]

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