Mai 13
2016

Ausmisten – Weg mit dem Zeug!

Warum Ausmisten? Wir alle haben zu viel Zeug, und das kann ganz schön belasten. Und trotzdem kaufen wir immer wieder Neues.

Aber was davon brauchen wir wirklich? Was davon macht uns glücklich? Vieles davon nicht. Aber die ganzen vielen Dinge, die sich so in unserem Haushalt ansammeln, füllen nicht nur Schränke, Schubladen und Kommoden – von Kellern und Dachböden mal ganz zu schweigen. Vieles davon ist Ballast, der uns erdrückt.

„Aus folgendem Grund ist das Ausmisten so wirkungsvoll: Wenn Sie die äußere Welt in Ordnung bringen, kommt es auch in der inneren Welt zu entsprechenden Veränderungen. Alles um Sie herum, vor allem ihre häusliche Umgebung, spiegelt Ihr inneres Wesen wider. Wenn Sie also Ihr Zuhause verändern, verändern Sie auch die Möglichkeiten in Ihrem eigenen Leben.“

Aufgeräumt ist besser

Aufgeräumt ist besser

Dieses Zitat stammt von Karen Kingston, der Autorin des Bestsellers „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“, erschienen im Rowohlt Verlag. Es ist unbedingt empfehlenswert und ein Buch, das ich immer wieder zur Hand nehme – und dann loslege. Wer mit Feng Shui wenig anfangen kann:  Das Buch ist ganz pragmatisch geschrieben und motiviert ungemein. Danach kann man gar nicht mehr anders, als sich von Ballast zu befreien.

Ausmisten – Tipps von Profis

Auf weniger-und-besser.de schreibt die Bloggerin Meike Gröppel-Wegener darüber, wie man die Komplexität reduziert und zu mehr Lebensqualität gelangt – nicht nur in Bezug auf die Dinge, mit denen wir uns umgeben. Hier gibt es übrigens auch eine tolle Beschreibung der Gedanken von James Wallman in „Stuffocation“. Leider gibt es das Buch nur auf Englisch, aber es beschreibt sehr eindrücklich wie unsere Lebensqualität leidet, wenn unser Fokus zu sehr auf den Dingen liegt, und zu wenig auf dem „Tun“.

Wer immer wieder mal Inspiration sucht, wie er sein Zuhause ordentlich, übersichtlich und frei von belastendem Krempel halten möchte, dem sei der Blog meiner früheren Kollegin Sabine ans Herz gelegt:  www.ordnungsliebe.net ist eine wunderschöne, tolle und inspirierende Seite, auf der ich immer wieder die besten Anregungen finde.

Wer Dinge ganz schnell und einfach loswerden aber nicht wegwerfen und auch nicht für den Flohmarkt 2038 aufheben möchte, dem möchte ich die regionalen „Free your Stuff“ Seiten auf Facebook empfehlen. Und wer sich von Luxushandtaschen und Designerklamotten trennen möchte: Auf www.rebelle.de gibt´s noch gutes Geld dafür. So geht Ausmisten dann ganz einfach.

Hier lauert bei mir Gerümpelgefahr:

  • Stapel von Zeitungen und Zeitschriften, die ich eigentlich noch lesen wollte. Komischerweise hab ich jede Woche wieder neue in der Post.
  • Klamotten, die mir nicht mehr passen, aber die mir nach zwei,drei Monaten mit Noro-Virus eventuell wieder passen könnten.
  • Angefangene Arbeiten wie Strickpullis mit komplizierten Mustern in die ich mich niemals wieder eindenken werde, Näharbeiten nach überholten Schnittmustern (siehe Punkt 2), die Kiste mit Bastelmaterial für die Weihnachtskarten von 2007.
  • Sehr praktische Küchenutensilien aus der Kaffeeabteilung größerer Supermärkte.
  • Equipment für Sportarten, für die ich mich ungefähr sechs Wochen lang begeistern konnte und für die ich in der ersten Euphorie gleich in qualitativ hochwertige Ausrüstung investiert habe.
  • Bücher die ich total bescheuert fand, aber Bücher wirft man ja nicht weg. Und verschenken wäre mir sehr peinlich.
  • Unzählige Pröbchen von Cremes mit verdächtigen Inhaltsstoffen und von Parfums von zweifelhaftem Ruf, Augenringe-Serum, Duschgel-Fläschchen aus Hotels (hab ich schließlich bezahlt), Lidschatten mit 80-er Jahre Farben (alles kommt wieder), 17 Flaschen Nagellack in Rot (Rot hatte ich noch nicht).
  • Brillen in allen Rahmenformen, Farben und Dioptrienvariationen. Gut, seit Gleitsicht ist damit aus wirtschaftlichen Gründen Schluss.
  • Halten ewig – das kippt man nicht in den Ausguss: Spirituosen aller Art ab Jahrgang 1992, von denen etliche vermutlich blind machen, sowie Kirschwasser von der einzigen Schwarzwälder Kirschtorte die ich jemals backen wollte (WOLLTE!), und diverse teure exotische Liköre für Jamie Oliver Gerichte oder Desserts die dann doch niemanden beeindruckt haben.
  • Geschirr sämtlicher verstorbener Tanten, Großtanten, Urgroßtanten, Urur…

 

Also los, weg damit!

Schreibt mir einen Kommentar: Was ist Eure Gerümpel-Falle – und habt ihr noch weitere gute Lese-Tipps und Links?

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Comments

  1. Vielen Dank für den tollen Artikel. Ich gebe Ihnen da absolut recht. Es gibt so viel Zeug, das sich mit der Zeit ansammelt. Irgendwann sollte man unbedingt aussortieren. Besonders vor einem Umzug, sollte man gründlich ausmisten.

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