Okt 4
2016

Reset in Friedborn

friedborn

Morgens Gymnastik, mittags Rohkost, nachmittags Wandern, abends Suppe. Kein Fernsehen, kein Internet. Kein Kaffee, Zigaretten oder Alkohol schon gar nicht. „Das ist doch kein Urlaub“, oder: „Und das machst Du freiwillig?“ waren die verwunderten Kommentare meiner Freunde.

Zehn Tage im Kur- und Gesundheitszentrum Friedborn im Südschwarzwald – diesen Aufenthalt habe ich für mich gebucht, als ich das Gefühl hatte, dass mir Urlaub nicht ausreicht, dass ich echte Regeneration brauche. Und genauso stand das dann auch auf der Website des Hauses.

An einem Sonntagmittag kam ich dann also in Friedborn bei Rickenbach an – von der Straße aus geht es in einen Waldweg und an einem Bauernhof vorbei, und dann ist man da.

Gleich mal vorweg: Wer hier ein schickes Wellness-Hotel erwartet, ist an der falschen Adresse. Das Haus Friedborn ist ziemlich retro, die Zimmer schlicht und zweckmäßig eingerichtet. Und genau das, wonach ich gesucht habe: Ich will runterkommen, meine Ruhe haben, keine Ablenkung. Und schon gar keine Hotelatmosphäre. [Read more…]

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Okt 1
2015

Food Fighters: Gegen Lebensmittelvernichtung

Michael Schieferstein ist Food Fighter – er kämpft gegen die Vernichtung von Lebensmitteln. Mit leidenschaftlichem Engagement und seinem Buch „Der globale Wegwerf-Wahnsinn“ will er Menschen aufrütteln, denn „mit einem Zwölftel aller in den Industrieländern produzierten Lebensmitteln könnte man den gesamten Welthunger stillen – aber 50 Prozent davon landen auf dem Müll“, so Schieferstein.

Sein Ziel: Er arbeitet ohne Unterlass daran, das Bewusstsein und vor allem das Konsumverhalten von Verbrauchern zu verändern. Michael Schieferstein ist deutschlandweit und zum Teil auch international unterwegs, hält Vorträge, gibt Interviews, führt Schulprojekte durch und veranstaltet riesige Koch-Shows mit „aussortierten“ Lebensmitteln. Aktuell ist er Botschafter für Deutschland bei der Expo 2015 in Mailand.

„Das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln entwickelt sich schon früh in der Kindheit“, erklärte der Mainzer Michael Schieferstein in einem Gespräch. Deshalb sei es ganz besonders wichtig, mit der Aufklärungsarbeit [Read more…]

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Sep 30
2015

Der Sport-Zucker PALATINOSE: Warum Cristiano Ronaldo länger kann

Palatinose - der Ausdauer-Zucker

Nein, nicht was Ihr denkt. Es geht um SPORTLICHE Ausdauer! Der Stürmerstar von Real Madrid hat in Zusammenarbeit mit Herbalife einen neuen Sports Drink entwickelt: CR7 Drive. Das Interessanteste an diesem Kohlenhydrat-Elektrolyt Drink ist aus ernährungsphysiologischer Sicht vor allem ein ganz besonderes Kohlenhydrat: Isomaltulose, in Fachkreisen besser als PALATINOSE bekannt.

Und um das geht´s heute. Palatinose ist der einzige Zucker, der genausoviele Kalorien wie normaler Zucker hat, aber zahnfreundlich ist und viel, viel langsamer über einen längeren Zeitraum „ins Blut geht“. So sorgt Palatinose für einen konstanten Blutzuckerspiegel und eine langfristige Energiebereitstellung  – Stichwort niedrig glykämischer Index.

Palatinose für einen konstanten Blutzuckerspiegel

Und das ist nicht nur für Cristiano Ronaldo interessant, sondern für alle Menschen, die einen Ausdauersport betreiben oder ganz einfach ihren Blutzuckerspiegel unter Kontrolle halten wollen.

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Sep 17
2015

Kaffee: Echt fair, oder?

Faire Woche

Ein Beitrag von Elke Matuschek (Kontakt)

Vom 11. bis 25. September ist „Faire Woche“. Oder besser: Sind „faire Wochen“. Alles dreht sich um Fair Trade. Weltläden, Schulen, Supermärkte, Gaststätten und viele andere Einrichtungen sind dazu angehalten, die Idee des „Fairen Handels“ durch Events und kreative Aktionen zu bewerben.

Also, ich kaufe seit einigen Monaten meinen Kaffee beim fairen Onlinehändler, weil ich fest davon überzeugt bin, dass ich dadurch eine gute Sache unterstütze. Und ich habe wirklich ein gutes Gefühl dabei. Aber ich muss für mein Pfund Kaffee natürlich tief in die Tasche greifen: Während Supermarktkaffee von Tchibo im Angebot 4,69 Euro kostet, bekomme ich für das gleiche Geld gerade mal 250 Gramm Fair-Trade-Kaffee von Ethiquable. Oder andersrum formuliert: Fairer Kaffee ist doppelt so teuer wie herkömmlicher Kaffee! Das haut natürlich ins Budget, wahrscheinlich auch, weil ich neben Kaffee auch gleich noch Bananenchips, Tee und Schokolade aus fairem Handel mitbestellt habe…

Aber zurück zum Kaffee: Geschmacklich ist der Neue sehr gut. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mehrere Sorten Fair-Trade-Kaffe testen musste, bis ich einen gefunden habe, der mir schmeckt.

Und die Kosten? Ich bin bereit, den hohen Preis für meinen Fair-Trade-Kaffee zu bezahlen, wenn ich dafür wirklich einen Beitrag zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen in Ländern des Kaffeeanbaus leisten kann. Den Bauern, die sich dem Fairtrade-System angeschlossen haben, werden Mindestpreise garantiert. Das ist doch schonmal ein Anfang.

Fair Trade: Streng kontrolliert

Dass die strengen Vorgaben des Fairen Handels auch wirklich eingehalten werden, darum kümmern sich verschiedene Kontrollinstanzen: [Read more…]

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Aug 21
2015

Clean Label: Besser Essen ohne E-Nummer?

Clean Label

Wenn man sich die Trends in der Lebensmittelbranche anschaut, dann gehört „Clean Label“ seit Jahren zu den Spitzenreitern. Aber was heißt das eigentlich – ein sauberes Etikett?

Immer mehr Verbraucher wollen Lebensmittel, die keine Zusatzstoffe enthalten – diese sind in der Regel mit E-Nummern gekennzeichnet. Ein Etikett, das keine E-Nummern aufweist, gilt demnach als „sauberes Etikett“, Clean Label. Häufig wird auch auf der Verpackung explizit darauf hingewiesen: „Ohne künstliche Farbstoffe“, oder „ohne Geschmacksverstärker“.

In unseren Köpfen ist seit vielen Jahren verankert: E-Nummer ist böse, keine E-Nummer ist gut. Dabei ist die E-Nummer erst mal nur eines: Eine Nummer, die besagt dass ein bestimmter Stoff das Zulassungsverfahren der Europäischen Union durchlaufen hat und als gesundheitlich unbedenklich klassifiziert ist. Die E-Nummern werden also beispielsweise für Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Stabilisatoren, verschiedene Süßungsmittel, Antioxidantien und viele mehr vergeben. Viele Verbraucher ziehen den Schluss, dass eine E-Nummer immer ein Hinweis darauf ist, dass ein Stoff künstlich bzw. schädlich ist. Auch Zuckerkulör, Isomalt, einige natürliche Farbstoffe sowie Lycopin aus Tomatenschalen gelten als Zusatzstoffe und tragen folglich eine E-Nummer, werden vom Verbraucher aber als natürlich eingestuft und als positiv wahrgenommen. [Read more…]

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Aug 21
2015

Glutenfrei für alle?

Getreide

Ja Leute, was ist denn auf einmal mit Euch los? Habt Ihr jetzt alle Zöliakie? Die Hersteller der glutenfreien Nudeln, Kekse, Brote kommen ja kaum noch hinterher, so reißt Ihr das teure Zeugs aus den Regalen. In den USA ist „glutenfrei“ schon seit einer Weile der absolute Trend, und so langsam geht der Hype hier auch los. Keine Frage, wer tatsächlich an Zöliakie leidet, darf definitiv keine glutenhaltigen Produkte mehr essen. Ganz viele Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer und viele andere sind damit tabu – und zwar nach heutigem Wissensstand für immer.

Dass viele Menschen heute aber das Gefühl haben, vor allem Weizen nicht mehr so gut zu vertragen, lässt sich möglicherweise erklären: Zahlreiche Sorten wurden in den vergangenen Jahrzehnten mit dem Ziel gezüchtet, möglichst viel Ertrag zu bringen und sehr widerstandsfähig zu sein. In der Regel ist der Glutengehalt in vielen dieser neuen Züchtungen sehr viel höher als in den alten Sorten. Wer also empfindlich ist, kann durchaus mit Übelkeit, Krämpfen, Durchfall und anderen Symptomen reagieren. Fachleute sprechen dann von einer „Glutensensitivität“. Echte Zöliakie kommt zum Glück nicht so häufig vor.

Was also tun wenn ihr einfach nur empfindlich auf Gluten reagiert? Unser Tipp: Fragt doch mal in der Bäckerei Eures Vertrauens nach, ob es dort Brote aus so genanntem „Ur-Getreide“ gibt: Es gibt sehr ursprüngliche alte Weizen- und Dinkelsorten, die sehr viel besser verträglich sind. Hakt aber nach, wie viel von diesem Retro-Getreide tatsächlich drin ist. Die ersten cleveren Geschäftsleute sind nämlich schon auf den Gedanken gekommen, ein paar Körnchen Urgetreide beizumischen und das Ganze dann „Mittelalter-Brot“ oder sowas zu nennen. In vielen Bio-Märkten gibt es mittlerweile Produkte aus alten Getreidesorten zu kaufen. Sehr beliebt sind mittlerweile zum Beispiel Emmer oder Einkorn. Probiert es doch einfach mal aus. Vielleicht müsst ihr ja gar nicht glutenfrei essen, und Eurem Bauch geht´s trotzdem gut.

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Aug 20
2015

Woraus bestehen eigentlich zuckerfreie Bonbons?

Zuckerfrei

Diese Frage stellen sich ganz viele Menschen. Und wenn man dann einfach mal nachfragt, bekommt man die verschiedensten Antworten. Ich frage ab und zu mal in der Apotheke, wenn ich Hustenbonbons oder sowas kaufe. Ok, ich weiß es ja inzwischen, aber ich bin dann immer neugierig, ob die Fachleute dort wissen, was sie da tonnenweise über den Ladentisch schieben. Meistens verläuft das Gespräch so: „Ich hätte gerne zuckerfreie Hustenbonbons“ …Packung wird gereicht… „Ach, sagen Sie doch mal, woraus sind die eigentlich gemacht?“ … „Aus Süßstoff!“ Nein. Garantiert nicht. Denn Süßstoffe sind teilweise bis zu 1000mal süßer als Zucker. Da ein Bonbon normalerweise zu etwa 98 Prozent aus Zucker besteht, würde niemand freiwillig ein Bonbon komplett aus Süßstoff lutschen. Die Dame im weißen Kittel: „Dann schau ich mal“ (Dreht die Packung um, strahlt): „Da steht es, aus Isomalt“. Ich: „Ah, Isomalt, danke. Und woraus ist das gemacht?“ (Ich weiß es ist gemein).  „Das ist aus Malz!“. Wieder nein, leider.

Also, ich bin ja mittlerweile voll informiert: Isomalt ist ein Zuckeraustauschstoff, der mithilfe von Enzymen zu 100 Prozent aus Rübenzucker gewonnen wird. Er hat etwa halb so viele Kalorien wie normaler Haushaltszucker – und zwar deshalb, weil die Enzyme helfen, die Verbindungen zwischen den Molekülen zu „verstärken“. So kann Isomalt nicht so schnell und nicht vollständig „aufgespalten“ werden. Bleibt also weniger für die Hüften übrig. Die Zähne freuen sich aus demselben Grund: Die Bakterien im Mundraum können Isomalt nicht zersetzen und es entstehen keine zahnschädigenden Säuren. Und deshalb sind viele Bonbons aus Isomalt auch mit dem Zahnmännchen gekennzeichnet. Funktioniert übrigens auch mit Kaugummi. Schaut mal auf die Packung. [Read more…]

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